Dienstag, 27. Juni 2017
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Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr

In Deutschland ist zur Aufnahme in eine Jugendfeuerwehr, je nach Bundesland, ein Mindestalter von 10 oder 12 Jahren erforderlich. Mit 16 (in anderen Bundesländern 17 oder 18) Jahren kann ein Jugendfeuerwehrmitglied in den aktiven Dienst der Feuerwehr übernommen werden. Alle deutschen Jugendfeuerwehren sind in der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF), einer Gruppe des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), organisiert. Momentan sind 258.696 Jugendliche Mitglieder in 17.310 Jugendfeuerwehren (Stand 31.12.2002).

Ausbildung und Gemeinschaft

Geführt wird eine Jugendfeuerwehr von Jugendfeuerwehrwarten. Sie betreuen die Gruppe aus Kindern und Jugendlichen. Eine solche Gruppe trifft sich meist wöchentlich zur gemeinsamen Ausbildung.

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Die Jugendfeuerwehr am 11.04.2010
Foto:Ralf Westhues

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Die Ausbildung enthält das Erlernen von Grundtätigenkeiten im Feuerwehrdienst, sowie die Übung von Geschichklichkeit, Beweglichkeit und Allgemeinwissen. Auch gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Feuerwehrrahmens stehen auf dem Programm. So werden zum Beispiel Zeltlager, Kinobesuche oder sportliche Tätigkeiten wie Fußball durchgeführt. Diese fördern ganz besonders den Aufbau eines Zusammengehörigkeitsgefühls (siehe auch Kameradschaft, Kameradschaft in der Feuerwehr) innerhalb der Jugendfeuerwehr, welche später auf die Gemeinschaft in der Feuerwehr vorbereiten soll. Die Arbeit in der Jugendfeuerwehr umfasst demnach sowohl den Bereich der feuerwehrtechnischen Ausbildung, wie auch die allgemeine Jugendarbeit.

Wettbewerbe

Landesweit testen Jugendfeuerwehren sich untereinander in verschiedenen Wettbewerben an. Zu nennen sind hier:

  • Löschangriff Nass (sprich: Löschwasser wird gefördert und abgegeben und dies nicht 'nur' simuliert)
  • Gruppenstaffete
  • 5x80m Staffellauf
  • sportliche Wettkämpfe (v.a. Fußball und Volleyball)
  • Theoretische Prüfungen
  • Abzeichen (Jugendflamme und Leistungsspange)

 

jf

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