Montag, 23. Oktober 2017
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3,7 Einsätze pro Tag in Sendenhorst

Von Anette Metz WN
Viel Arbeit hatten die Rettungsdienste im Jahr 2016 in Sendenhorst zu verrichten. Alleine die Rettungswagen beziehungsweise Notarztwagen oder Krankentransporte waren im vergangenen Jahr 1350 Mal im Stadtgebiet im Einsatz, also im Schnitt 3,7 Mal am Tag.

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Die Rettungshubschrauber aus Lünen, Dortmund und Rheine waren 2016 insgesamt vier Mal in Sendenhorst im Einsatz. Foto: Annette Metz

Das ist dem „Erfahrungsbericht Rettungswesen“ zu entnehmen, den der Kreis Warendorf zusammengestellt hat.

Der in Sendenhorst stationierte RTW war 1002 Mal in Sendenhorst im Einsatz, rückte 217 Mal nach Drensteinfurt, 192 Mal nach Ahlen, 119 Mal nach Everswinkel, 115 Mal nach Warendorf, 17 Mal nach Telgte, 13 Mal nach Ennigerloh, drei Mal nach Beckum, ein Mal nach Ostbevern und ein Mal zur A2 aus. Diese Einsätze wurden von zwölf hauptamtlichen Mitarbeitern und einer ehrenamtlichen Kraft gestemmt. Die ehrenamtliche Kraft war 357 Stunden inklusive 30 Fortbildungsstunden im Einsatz. Außerdem war an der Sendenhorster Rettungswache 2016 ein Rettungsassistent im Anerkennungsjahr stationiert.

Einsätze innerhalb Sendenhorsts übernahmen in oben genannten 1002 Fällen der Sendenhorster RTW oder NAW, in 194 Fällen das Fahrzeug aus Drensteinfurt, 54 Mal der RTW Ahlen, 31 Mal der RTW Warendorf, 37 Mal der RTW aus Telgte, sieben Mal der RTW Beckum und zehn Mal der RTW Ennigerloh.

651 Mal musste ein Notarzt mit einem Notarztwagen oder Notarzteinsatzfahrzeug in Sendenhorst eingreifen. 569 Mal war der am St.-Josef-Stift stationierte Wagen zur Stelle. 46 Mal kam das Fahrzeug aus Ahlen, 17 Mal aus Warendorf, sieben Mal aus Telgte, und in 12 Fällen wurden „Fremdfahrzeuge“ benötigt.

Zu vier Einsätzen wurde ein Rettungshubschrauber hinzugerufen. Der angeforderte RTH kam in zwei Fällen aus Lünen, ein Mal aus Dortmund und ein Mal aus Rheine nach Sendenhorst.

In 88,8 Prozent der Fälle trafen die Rettungskräfte innerhalb der so genannten Hilfsfrist von zwölf Minuten am Einsatzort ein. Das sind bei 947 insgesamt verzeichneten Notfällen 841 Einsätze innerhalb von zwölf Minuten. Im Durchschnitt waren die Helfer in 7:16 Minuten am Einsatzort. Im Kreis Warendorf wurde die schnellste durchschnittliche Eintreffzeit für Ahlen mit 6:10 Minuten und die längste mit 10:45 für Everswinkel ermittelt. Nur für Einsätze auf der A2 wurde eine noch längere Anfahrtszeit mit 12:08 Minuten gemessen.

Damit liegt die Quote leicht unter der kreisweiten von 91,59 Prozent, ist dem Bericht zu entnehmen, der einen geforderten Wert von 90 Prozent für den Kreis Warendorf nennt. Insgesamt soll der so genannte „therapiefreie Intervall“ auf ein Minimum – beispielsweise durch den beschlossenen Ausbau der Rettungsleitstelle – verkürzt werden, ist dem Bericht zu entnehmen.