Dienstag, 22. August 2017
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Zur Feier statt zum Feuer

Erst Kirchgang, dann mächtig feiern. Das gehört zum traditionellen Winterfest der Freiwilligen Feuerwehr in Sendenhorst. So ging es am Samstag nach der Messe in St. Martin, die von der Stadt- und Feuerwehrkapelle unter der Leitung von Martin Pasternak musikalisch mitgestaltet wurde, gemeinsam mit einer großen Abordnung der Feuerwehr aus Sendenhorsts sächsischer Partnerstadt Kirchberg zur Waldmutter.

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Wenn „Makarena“ erklingt, hält es kaum jemanden auf dem Stuhl. Die Stimmung beim Winterkränzchen war ausgelassen. Auch als die Karnevalisten mit Prinz Peter III. ihre Aufwartung machten und er einige Kameraden mit seinem Orden auszeichnete (kl. Foto). Foto: Reinhard Baldauf

Feuerwehrchef Heinz Linnemann freute sich ganz besonders über die Gäste aus Sachsen. Für den Schneeschauer am Nachmittag hatten sie nur ein Lächeln übrig. „Bei uns im Erzgebirge liegen eineinhalb Meter Schnee“, war da zu hören. Der Gruß des Wehrführers galt auch den Festgästen mit dem stellvertretenden Bürgermeister Martin Mühlenhöver an der Spitze. Er dankte auch den Partnerinnen und Partnern seiner Feuerwehrkräfte, die viel auf sich nehmen müssten. Dann übergab er das Mikrofon an den 

Organisator des Abends, Joachim Schlautmann, der mit dem Vorstand des Fördervereins mit seinem Vorsitzenden Bernhard Greiwe das Programm auf die Beine gestellt hatte.

Mit Schlagern und bekannten Hits sorgte Alleinunterhalter Reinhold Hörauf für die Tanzmusik. Der erste Höhepunkt des langen Abends war die Theatergruppe der Feuerwehr . In diesem Jahr kam sie als die „Sieben Zwerge“ in den Saal. Dazu gesellte sich auch noch Schneewittchen.

Am späten Abend machten dann die Karnevalisten den „Blauröcken“ ihre Aufwartung. Stadtprinz Peter III. (Wiggers) hielt mit seinem Gefolge einen triumphalen Einzug. Der Elferrat der KG „Schön wär’s“ tritt in dieser Session als „Bollywood Truppe“ auf. Die fantasievollen Kostüme fanden Bewunderung.

KG-Präsident Dirk Vollenkemper stellte Prinz und Garde vor. Sein besonderer Gruß galt dem stellvertretenden Bürgermeister Martin Mühlenhöver und Ordnungsamtsleiter Wolfgang Huth. Der Präsident erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr mit Hilfe der Stadt der Rosenmontagszug trotz Orkanwarnung stattfinden konnte.

Prinz Peter III. grüßte die Mitglieder der Feuerwehr mit selbst gereimten Versen. „Spaß und Freude heute Abend“, wünschte er allen und das auch noch bis Rosenmontag. Er warb natürlich für den Rathaussturm und die närrische Machtübernahme für drei tolle Tage.

Seine Garde und Tanzmariechen Leonie erfreuten die Gäste mit ihren Darbietungen. Dann gab es Orden und Bützchen. Die Abordnung aus Kirchberg ehrte der Stadtprinz mit seinem Pinn. Die weiblichen Feuerwehrkräfte aus der Partnerstadt bützte Peter III. natürlich persönlich. Die Ausgezeichneten ließen die Karnevalisten mit „Sennhorst Abschlau - Helau“ hochleben.

Die Stimmung hatte ihren Höhepunkt erreicht. Eine riesige Polonaise zog durch den Saal, und auf der Tanzfläche waren auch noch Bewegungstänze wie „Makarena“ angesagt.

Und dann wurde es ernst: Werner Keppler startete seinen Rückblick auf das vergangenen Jahr. So manches Ereignis musste bei dem „Hobelbank“ genannten Vortrag allerdings innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr bleiben.

Mit viel Humor hielt sich Keppler sowie seinen Kameradinnen und Kameraden einen närrischen Spiegel vor. So habe ein Ausbilder zu einem Kameraden gemeint: „Heino, wenn man aus schimmligem Brot Penicillin machen kann, kann man doch aus Dir auch noch etwas machen.“ Die Sendenhorster Fußgängerzone kommentierte Werner Keppeler: „Halb so groß wie der Westfriedhof, aber doppelt so tot.“