Dienstag, 22. August 2017
Notruf: 112

Florian Sendenhorst3 LF20-1

Aufbau Ziegler Baujahr 1979 Standort Sendenhorst - Albersloh

Das Tanklöschfahrzeug 16/25 (kurz: TLF 16/25), mancherorts korrekter als Tanklöschfahrzeug 16/24 (kurz: TLF 16/24) bezeichnet, ist ein seit 2005 nicht mehr genormtes deutsches Feuerwehrfahrzeug, welches sowohl in Westdeutschland als auch in der DDR gebaut und verwendet wurde und zugleich das am weitesten verbreitete Tanklöschfahrzeug in Deutschland ist. 
Es wird als einziges Tanklöschfahrzeug von einer Staffel (Staffelführer, Maschinist und 4 Truppmänner) besetzt und kann somit bei herkömmlichen Brandeinsätzen als Erstangriffsfahrzeug eingesetzt werden. 
Da heute die meisten Löschgruppenfahrzeuge jedoch über eigene Wassertanks verfügen, ist dieses Konzept überflüssig geworden, so dass das TLF 16/25 schließlich durch das LF 20/16 ersetzt wurde.
Das Tanklöschfahrzeug 16/25 ist deshalb bei vielen Feuerwehren noch fester Bestandteil eines Löschzugs. 
Das Tanklöschfahrzeug 16/25 verfügt über einen Löschwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2400 Litern (die Bezeichnung TLF 16/25 dient primär zur Unterscheidung vom TLF 16/24-TR), einen Schaummittelvorrat von 120 Litern und über 12 kg Löschpulver. 
Seine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe hat eine Nennförderleistung von 1600 Litern pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck. Seine feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung ähnelt stark der eines Löschgruppenfahrzeugs und umfasst auch zwei Atemschutzgeräte im Fahrzeugraum, die bereits während der Anfahrt angelegt werden können. 
Das Fahrzeug hat eine zulässige Gesamtmasse von 13,5 Tonnen und konnte sowohl mit Allrad- als auch mit Straßenantrieb bezogen werden.

 

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