Dienstag, 22. August 2017
Notruf: 112

Florian Sendenhorst3 SW2000-1

Aufbau Iveco, Baujahr 1995 Standort: Sendenhorst-Albersloh

Schlauchwagen (kurz: SW) ist die Bezeichnung für eine Reihe von Fahrzeugen der deutschen Feuerwehren und besonders des deutschen Katastrophenschutzes.
Wie ihr Name schon sagt zeichnen sie sich durch eine Beladung aus, die fast ausschließlich aus Schlauchmaterial besteht.
Zur Zeit existiert keine genormte Version dieses Fahrzeugs mehr, wobei nach wie vor solche Fahrzeuge beschafft und an die Länder ausgegeben werden.

Der Aufgabenbereich des Schlauchwagens liegt fast ausschließlich in der Löschwasserförderung über lange Wegstrecken, die insbesondere beim Ausfall des örtlichen Hydrantennetzes, im Katastrophen- oder Verteidigungsfall, bei Waldbränden oder sonstigen Großbränden notwendig wird. 
Das Fahrzeug kann aber auch bei anderen Feuerwehreinsätzen, die eine Wasserförderung erfordern, unterstützend eingesetzt werden.
Der Schlauchwagen 2000 mit Truppbesatzung (kurz: SW 2000-TR) ist die am weitesten verbreitete Form des Schlauchwagens. Dieses Fahrzeuge wurde nach den schweren Waldbränden 1975 entwickelt und bundesweit flächendeckend stationiert. 
Der letzte Beschaffungsgang war 1996, 2005 wurde die Norm dann zugunsten des Gerätewagen-Logistik zurückgezogen. 
Das 7,5 Tonnen schwere und mit Allradantrieb ausgestattete Fahrzeug mit kombiniertem Kasten-Pritschenaufbau konnte von einem Trupp (3 Einsatzkräfte) bedient werden. 
Auf seiner Ladefläche sind 2000 Meter B-Druckschläuche in Schlauchtragekörben in zusammengekuppeltem Zustand untergebracht, so dass sie schnell ausgelegt werden können. 
Hierzu ist es, anders als beim SW 1000 und SW 2000, jedoch notwendig, dass die Besatzung hinter dem Fahrzeug herläuft. Im Kastenteil waren eine Tragkraftspritze mit 800 l/min Förderleistung sowie eine kleine Beladung zur Brandbekämpfung und zur Wasserförderung untergebracht.

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