Montag, 16. September 2019
Notruf: 112
28,10,0,50,1
600,600,60,1,3000,5000,25,800
90,150,1,50,12,30,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
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Verkehrsunfall
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Brandeinsatz
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Fahrzeuge
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Grillsaison

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Sicherheit beim Grillen

Bei der Freude am Grillen sollte nie ausser Acht gelassen werden, hier wird mit Feuer hantiert. Sicherheit sollte das Wichtigste sein.  

  • benutzen sie eine Schürze und Handschuhe und achten Sie darauf das keine lockeren Kleidungsstücke (flatterne Ärmel) in die Nähe des Feuers kommen. Verwenden Sie das richtige Zubehör. Langstielige, an den Griffen isolierte Zange, Gabel und Pinsel.
  • den Grill nicht unbeobachtet lassen oder gar während des Betriebes umsetzen. Passen Sie auf Kinder und Tiere auf! 
    versichern Sie sich das die Kohle oder Asche wirklich aus ist, bevor der Grill weggeräumt wird. Niemals warme oder heisse Kohle oder Holz aus dem Grillkasten nehmen oder in den Müll geben. 
    haben Sie einen Wassersprüher zur Hand falls doch mal ein paar Flammen hochschlagen. Ein Feuerlöscher sollte griffbereit sein!
  • Achten Sie beim Kauf von Grillgeräten auf die DIN EN 1860 - 1 (bzw. die bisher geltende DIN 66077) und vorzugsweise auch auf das GS-Zeichen.
  • Der Grill gehört ausschließlich ins Freie, ausgenommen hiervon sind die elektrischen Tischgrille.
  • Nicht unter dem Sonnen- oder Regenschirm grillen (Brandgefahr)!
  • Der Grill muss sicher aufgestellt werden, am besten auf einem ebenen Stück Rasen, auf planen Steinböden oder Terrassen, um ein Umkippen zu vermeiden.
  • Beim Einkauf von Anzündhilfen und Grillkohle auf das Prüfzeichen achten, z.B. DIN-CERTCO Zeichen mit Registriernummer.
    Die Anzündhilfen können jedoch vielfältige Aufschriften, wie "geprüft", "entspricht DIN ..." oder "Für Camping ..." usw. tragen, die nicht zwangsläufig einen Rückschluss auf die Sicherheit zulassen.
    Es wird daher empfohlen, nur solche Anzündhilfen zu verwenden, die von einer anerkannten Prüfstelle getestet und für sicher befunden wurden, z.B. nach DIN 66358 geprüfte Grillanzündhilfen mit DIN-CERTCO Zeichen
  • Keine nach Alkohol oder scharf riechenden Anzündhilfen verwenden. Zur Kontrolle könnte vor dem Einkauf ein Geruchstest durchgeführt werden.
  • Bei der Verwendung von flüssigen Anzündhilfen ist darauf zu achten, dass die Flasche über eine Ausgießhilfe und ein Sicherheitsventil verfügt, welches einen Flammenrückschlag verhindert.
  • Es ist darauf zu achten, dass vor dem Auflegen des Grillgutes die Anzündhilfe vollständig verbrannt ist.
  • Beginnen Sie mit dem Grillen erst, wenn die Flammen beim Durchbrennen erloschen sind und sich auf der Grillkohle eine weiße Ascheschicht zeigt.
  • Da Feuer immer einen besonderen Reiz auf Kinder ausübt, aber die Gefahren für sie am größten sind, wird empfohlen, dass sie sich in einem ausreichenden Sicherheitsabstand von ca. 2 bis 3m vom Grill entfernt aufhalten. 

Die allergrößte Gefahr geht von den „Anzündhilfen“ aus!

Um die Holzkohle rasch anzuzünden, greifen unbelehrbare Grillfreunde zu Spiritus, Alkohol, Lampenöl oder gar zu Benzin. So wird dieses Spiel mit dem Feuer extrem gefährlich:
Durch Verdunstung der flüssigen Brennstoffe entsteht ein hochexplosives, brennbares Gas/Luft-Gemisch in Form einer Gaswolke, die bis zu drei Meter Durchmesser haben kann. Beim Anzünden der Grillkohle kommt es dann zu einer Verpuffung, die Ursache von schweren Brandverletzungen ist. Durch einen Flammenrückschlag kann auch der gesamte Brennstoffbehälter (z.B. Spiritusflasche, Benzinkanister) in der Hand explodieren und zu schwersten Brandverletzungen am ganzen Körper führen.
Eine besonders große Gefahr besteht, wenn sich Kinder in der Nähe des Grills aufhalten. Bei einer eventuell auftretenden Stichflamme oder einer Verpuffung sind besonders der empfindliche Gesichtsbereich und der Oberkörper von den Verbrennungen betroffen.
Darüber hinaus dringen Benzin und Lampenöl in die Holzkohle ein und führen zu einer erheblichen Rauch- und Geruchsbelästigung bei der Verbrennung. Die gesundheitsgefährdenden oder giftigen Verdampfungs- und Schwelprodukte einiger Anzündhilfen können ferner die Lebensmittel verderben, wenn das Grillgut vor deren vollständigen Verbrennung aufgelegt wird.

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Anforderungen an Grillanzünder

Zum sicheren Spaß wird das Grillen seit 1996 mit nach DIN 66358 geprüften und von DIN-CERTCO zertifizierten Anzündhilfen, die weder verpuffen, noch explodieren können und keine Geschmacksbeeinträchtigungen verursachen. Deshalb sollten nur solche Grillanzündhilfen benutzt werden. 
Ob dabei feste, pastöse, gelartige oder flüssige Anzündhilfen verwendet werden, hat dann keinen Einfluss auf die Sicherheit.


ACHTUNG:

Im Wald hat der Grill nichts zu suchen. Es ist ausdrücklich verboten dort zu Grillen!
Viele Waldbrände entstehen durch den leichtsinnigen Umgang mit dem Grill im Wald. Jedes Jahr gibt es hierbei viele Opfer zu
beklagen. 

Sturm,Orkan,Starkregen

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Wie verhalten Sie sich bei Sturm, Orkan, Starkregen?

  • Balkon/Terrassenmöbel und Blumenkästen sichern
  • Verlassen Sie während des Unwetters das Haus möglichst nicht
  • Außentüren und Fenster schließen
  • Meiden Sie Wälder und Alleen – nicht nur während, sondern auch nach dem Orkan. Instabile Bäume und herabfallende Äste gefährden Sie auch in den Stunden danach
  • Stellen Sie Fahrzeuge vorausschauend und sicher ab
  • Schützen Sie Keller und Niedergänge rechtzeitig vor eindringendem Wasser, wenn Überflutungsgefahr besteht
  • Gullys von Laub freihalten
  • Achten Sie darauf, dass Rückschlagventile im Keller funktionsfähig sind.

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Notruf 112

Im Notfall das Richtige tun

 

Bei der Abgabe des Notrufes sind folgende Angaben wichtig:

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle!

    Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle Sie dazu auffordert.

    Allgemein gilt:

    • Bewahren Sie Ruhe und Übersicht.
    • Bitten Sie Augenzeugen und Passanten gezielt um Mithilfe.
    • Bleiben Sie bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort und halten Sie sich für Rückfragen und zum Einweisen bereit.
    • Besonderheiten bei Notrufen über Mobiltelefonen: Hier ist es besonders wichtig, dass Sie genaue Ortsangaben machen. Die
      Ortung Ihres Handys ist ggf. nicht möglich.
      So kann es  durchaus sein, dass Ihr Notruf von einer Leitstelle außerhalb des Kreises aufläuft, als von dem Sie den Notruf absetzen.
      Auf Autobahnen geben Sie bitte unbedingt die Fahrtrichtung, und wenn möglich auch die Kilometerangabe an.

    Missbräuchliche Anrufe werden gespeichert und können zu jedem Anschluss zurück verfolgt werden. Das funktioniert auch bei Handys, bei denen die Nummer unterdrückt wird. Der Missbrauch wird in schweren Fällen zur Anzeige gebracht.!!

    Der Euronotruf ist die EU-weite Notrufnummer 112.

    Unter dieser Telefonnummer ist in jedem Land Hilfe zu erreichen, ganz egal ob Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr. Regional unterschiedlich wird diese Nummer zu verschiedenen Alarmzentralen weitergeleitet, die ihrerseits die jeweilige angeforderte Organisation weiter informieren.
    Der Euronotruf wurde bereits 1991 von der EU-Kommission ins Leben gerufen. Aber erst langsam wird er in den einzelnen Ländern in die Realität umgesetzt.
    Neben dem Euronotruf haben in den einzelnen Länder die lokalen Notrufnummern weiterhin ihre Gültigkeit.
    In vielen Ländern ist der Euronotruf auch mit einem Mobiltelefon ohne eingelegter SIM-Karte oder bei Tastensperre oder ohne PIN-Code kostenlos erreichbar. (z.Bsp. in Österreich, Deutschland, ...)
    Hinweis: Um den Euronotruf über ein Mobiltelefon besser zu erreichen, darf man den PIN nicht eintippen, dann wird er über das stärkste Netz abgesetzt, andernfalls wird er nur über den freigeschalteten Netzbetreiber gesendet. Wenn dieser jedoch dort keinen Empfang anbietet, ist auch der Euronotruf nicht erreichbar. Also Handy einschalten und gleich 112 wählen oder die bei manchen Handy vorgesehene SOS-Taste drücken.

Osterfeuer

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Wie in jedem Jahr, werden auch in Sendenhorst, am Ostersonntag, zahlreiche Osterfeuer brennen.
Hier gibt es allerdings einige Dinge zu berücksichtigen:


Osterfeuer müssen zwingend angemeldet werden (bei der Stadtverwaltung Sendenhorst). Ein nicht angemeldetes Osterfeuer kann einen kostspieligen Feuerwehreinsatz auslösen! Ferner droht ein entsprechendes Bußgeld.

  • Ein Osterfeuer ist keine Müllverbrennungsanlage
  • Benutzen Sie keine Anzündehilfen
  • Stellen Sie sicher, daß sich das Feuer nicht unkontrolliert ausbreiten kann
  • Achten SIe auf Kinder, die sich vom Feuer magisch angezogen fühlen
  • Stellen Sie sicher, daß das Feuer nicht unbeobachtet bleibt
  • Löschen Sie das Feuer komplett ab, bevor Sie die Feuerstelle verlassen
  • Da kleinere Tiere, wie z.B. Igel, gerne Schutz im dichten Geäst des aufgetürmten Pflanzenschnitts suchen, ist es unbedingt erforderlich, diesen unmittelbar vor dem Anzünden auf- bzw. umzuschichten damit die Tiere die Möglichkeit zur Flucht haben. So bleibt gewährleistet, dass die sonst gefährdeten Tiere wohlbehütet das nächste Osterfest erleben.
  • Abstand ist wichtig: Das Osterfeuer sollte wegen der möglichen Rauchentwicklung mindestens 50 Meter von Gebäuden und mindestens 100 Meter von Straßen entfernt abgebrannt werden. Rundherum sollten sich möglichste keine Bäume und Sträucher befinden, damit sich der Brand durch Funkenflug nicht ausbreiten kann
  • Wenn das Osterfeuer abgebrannt ist, sollten Asche und restliche Glut gelöscht und mit Erde abgedeckt werden, damit es nicht zu Funkenflug kommt

Waldbrandgefahr

 

Ein Waldbrand ist ein Brand in bewaldetem Gebiet.

Waldbrände entstehen meist während Trockenperioden und sind wegen ihrer hohen Ausbreitungsgeschwindigkeit gefährlich für Mensch und Tier.

Ursachen:

Waldbrände haben zu 95 Prozent nicht natürliche Ursachen (Quelle: WWF Deutschland), sei es vorsätzlich durch Brandrodung, Brandstiftung, (z.B. um Bauland in einem Naturschutzgebiet zu gewinnen) oder einfach durch Unachtsamkeit, z.B. durch "wilde" Lagerfeuer, weggeworfene Zigarettenkippen oder Streichhölzer. Glasflaschen und -scherben können die Sonnenstrahlen wie Brenngläser bündeln und so trockenes Laub oder Gras entzünden. Eine oft unterschätzte Ursache sind auch heiße Katalysatoren von auf Waldböden abgestellten Autos und Motorrädern.
Seltener entstehen Waldbrände durch natürliche Ursachen wie z.B. Blitzschlag.

Entwicklung:

Ein Waldbrand durchläuft in der Regel 3 Phasen, er beginnt als Lauffeuer am Boden, welches noch leicht bekämpft werden kann. Dieses Lauffeuer kann, besonders bei Nadelgehölzen, auf die Baumwipfel überspringen, was zu dem so genannten Wipfelfeuer und zu einer schnellen Ausbreitung des Brandes führt. Wipfelfeuer lassen sich deutlich schwerer bekämpfen als Bodenfeuer und wachsen sich leicht zur dritten Stufe, dem Totalbrand, aus, welcher so gut wie nicht gelöscht werden kann.

Prävention und Gefährdungslage:

Ein wichtiger Aspekt ist auch die rechtzeitige Erkennung von Waldbränden, da der zum Löschen nötige Aufwand mit der Zeit exponentiell wächst. Deshalb werden Patrouillen oder in Türmen stationierte Brandwächter eingesetzt. Auch wird die Bevölkerung aufgefordert, gesichtete Waldbrände sofort der Feuerwehr zu melden. Auch von den Piloten der Verkehrsflugzeuge werden immer wieder Waldbrände über die Flugsicherung den Alarmzentralen der Feuerwehr gemeldet.
In Deutschland wird die Gefahr eines Waldbrandes nach einem länderunterschiedlichen vier- oder fünfstufigenWaldbrandindex ermittelt. Je bekannter diese Gefährdungslage ist, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit Waldbrände zu verhindern, jedoch hat die Erfahrung gezeigt, dass viele Brandstifter sich durch bekannteWaldbrandwarnungen vermehrt zum Zündeln animiert sahen.

Natürliche Waldbrände:


Zwar sind Waldbrände natürlicher Bestandteil in der Dynamik der Natur und entstehen meist durch Blitzschlag. Dennoch haben weniger als 10 % aller Waldbrände in Europa natürliche Ursachen. In einer Naturlandschaft Mitteleuropas würden sie nur kleinflächig auftreten und eine untergeordnete Rolle spielen. Größere Waldbrände wären ohne den Menschen eine extrem seltene Erscheinung. Die menschliche Dimension und Ursachen machen einen Waldbrand zur Katastrophe und Tragödie, in heutiger Zeit auch zur ökologischen Katastrophe, weil der Mensch nur noch wenig Wald belassen hat.
Die natürlichen Wälder Mitteleuropas sind hauptsächlich Laubmischwälder aus Rotbuche und Stieleiche. Sie halten mehr Feuchtigkeit in Biomasse, Boden und Luft und trocknen weniger schnell aus als Nadelholzforste. Eine natürliche Waldzusammensetzung ist so auch ein guter Schutz vor Waldbränden.
Durch Schädigungen bricht das Ökosystem Wald zusammen und ermöglicht das Keimen von Pionierpflanzen. Das Mosaik-Zyklus-Konzept sieht Waldbrände als einen Bestandteil der natürlichen Sukzession des Waldes. So ist ein unbedingtes Verhindern von Waldbränden in Großschutzgebieten nicht immer sinnvoll, da so der natürliche Kreislauf unterbrochen wird. Solche natürlichen Waldbrände verringern die Menge an brennbarem Totholz und verhindern dadurch selbst ihre allzu häufige Wiederkehr.
In trocken-warmen Klimaten kommen Waldbränden natürlicherseits eine größere Rolle zu, auch wenn sie hier meist durch den Menschen erzeugt werden.
Die trockene Kraut- und Strauchschicht brennt schnell ab, ohne Altbäume vollständig zu zerstören, und hinterlässt unbewachsenen und durch die Asche gleichzeitig mineralstoffreichen Boden, in denen neue Bäume keimen können. Mammutbäume lassen ihre Samen erst nach einem Waldbrand fallen, wenn genug Platz für Jungbäume entstanden ist, und ist damit ein Beispiel für die Anpassung an solche "Katastrophen" und deren Bedeutung in der natürlichen Verjüngung des Waldes. Eukalyptus fördert Waldbrände durch seine hohe Brennbarkeit und profitiert von ihnen, indem die Stümpfe besonders schnell wieder austreiben, noch bevor andere Pflanzen sich erholt haben.

Waldbrandbekämpfung:

Die effektivste Methode der Waldbrandbekämpfung ist der Einsatz von Löschflugzeugen und -hubschraubern. Dieser ist jedoch auch äußerst riskant, da die Piloten dicht über dem Feuer fliegen müssen. So starben am u. a. am 18. Juni 2002 drei Menschen beim Absturz eines Löschflugzeugs in Kalifornien.

Bei der Bekämpfung muss man unterscheiden zwischen einem Wipfelbrand oder einem Bodenbrand.

Beim Bodenbrand ist ein Ansatz das Errichten von Brandschneisen. Dabei wird auf einem mehrere Meter breiten Streifen sämtliches brennbares Material entfernt oder kontrolliert abgebrannt, damit der Waldbrand sich dort nicht weiter ausbreiten kann. Jedoch kann es durch Funkenflug zu einem Überspringen der Brandschneise kommen.

Bei den meisten Waldbränden gibt es Probleme mit der Wasserversorgung, da die nächsten Wasserentnahmestellen oft sehr weit weg sind. Außerdem ist das Einsatzgebiet vor allem im Gebirge oft nur schwer zugängig. Man muss eine Löschwasserförderung über lange Wegstrecken aufbauen. Dazu sind mehrere Feuerlöschpumpen notwendig. Da das Wasser aber immer nur an der Oberfläche des Laubes bleibt, muss man trotzdem mit Schaufeln und Feuerpatschen das Feuer ausschlagen.

Für solche Einsätze ist immer eine große Anzahl von Feuerwehrleuten notwendig. Auch die gute Führung und Koordination in der Einsatzleitung ist sehr wichtig.

In unzugänglichen großen Waldmassiven können Feuerwehrleute als so genannte „Smokejumper“ mit einem Fallschirm an den Einsatzort gelangen und dort das Feuer bekämpfen.

Während der Waldbrandsaison finden Sie die aktuellen Waldbrandwarnungen auch auf unserer Homepage im oberen Navigationsbereich!


Dieser Artikel stammt aus : Wikipedia, Deutschland!  Hier der Waldbrand zum Originalartikel mit Nennung der Hauptautoren

Weihnachtszeit

Hier einige Tips, damit Ihr Weihnachtsfest ruhig und besinnlich bleibt:

  1. Achten Sie auf freie Fluchtwege. Plazieren Sie Weihnachtsdeko oder den Weihnachtsbaum nicht direkt vor Türen, die als Fluchtweg dienen könnten.
  2. Trockene Tannenzweige entzünden sich sehr leicht. Entsorgen Sie sie rechtzeitig, oder ersetzen das Tannengrün durch frische Zweige.
  3. Holen Sie den Tannenbaum erst kurz vor dem Fest in die Wohnung und versorgen sie ihn mit Wasser, damit er nicht völlig austrocknet
  4. Benutzen Sie keine normalen Weihnachtskerzen, sonder weichen Sie auf elektrische Kerzen mit Prüfzeichen aus.
  5. Stellen Sie Ihren Adventskranz auf eine feuerfeste Unterfläche und achten darauf, dass die brennenden Kerzen nicht umfallen können.
  6. Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt, schon gar nicht, wenn Kinder allein im Zimmer sind.
  7. Wunderkerzen gehören nicht in die Adventsgestecke oder Weihnachtsbäume.
  8. Beugen Sie vor: Halten Sie für den Brandfall ein Gefäß mit Wasser griffbereit, denn um ein Gefäß mit 10-12 Litern Wasser zu füllen, benötigen Sie ca. 1 Minute. Genau das kann eine Minute zu spät sein.
  9. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, daß alle Kerzen intakt sind. Fällt eine Kerze aus, ersetzen Sie Diese umgehend oder nehmen die Kette ausser Betrieb. Die noch intakten Kerzen werden mit zuviel Spannung versorgt und können so bis zu 100 Grad heiß werden.
  10. Falls es dann doch einmal brennen sollte, rufen Sie sofort die Feuerwehr, unter der Notrufnummer 112, an!

Feuerwerk

Sicherheit rund um das Feuerwerk


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Foto: André Karwath aka Aka

Beachten Sie auch die Tips rund ums Feuerwerk, damit der gute Rutsch auch ohne Folgen bleibt.Gehen Sie nicht leichtfertig mit Feuerwerkskörpern um. Jedes Jahr geschehen zahlreiche Unfälle, die sich aufgrund von Leichtsinn oder/und unter Alkoholeinfluss ereignen. Verletzungen an Händen, an Gesicht und Augen sind häufige Folgen dieses Vorgehens. Auch entstehen Brände durch unsachgemässe Handhabung von Feuerwerk. Eine besonders negative Erfahrung machte die Feuerwehr Sendenhorst zuletzt zum Jahreswechsel 2009 - 2010. Hier entstand ein Großbrand durch eine Silvesterrakete!
Beachten Sie daher unbedingt die folgenden Tips:

  • Lesen Sie sich genau die Gebrauchsanweisungen auf den Verpackungen durch. Diese finden Sie auf jedem, in Deutschland zugelassenen Feuerwerksartikel;
  • Benutzen Sie ausschliesslich zugelassene Ware. Finger weg von Schwarzimporten aus Osteuropa oder Asien!
  • Zünden Sie kein Feuerwerk unter Alkoholeinfluss!
  • Aus der Verpackung immer nur ein Teil herausnehmen und die Packung anschliessend wieder verschliessen!
  • Feuerwerk der Klasse II nur im Freien zünden ! Halten Sie Abstand. Nicht in der Nähe leicht brennbarer Gegenstände zünden.
  • Schutzkappe erst unmittelbar vor dem Zünden abziehen.
  • Feuerwerk nicht in der Hand halten. Nur mit ausgestrecktem Arm zünden und sofort Sicherheitsabstand einnehmen!
  • Raketen senkrecht in eine feststehende Flasche stecken und erst dann  die Schutzkappe abziehen und zünden.
  • Blindgänger auf keinen Fall ein zweites Mal zünden !
  • Auf Oberleitungen und Dachvorsprünge beim Abschuss achten.
  • Dachluken, Fenster und Tore sollten in der Sylversternacht geschlossen gehalten werden.
  • Gebäudebesitzer sollten in der Sylvesternacht ein besonderes Augenmerk auf fehlgeleitete Raketen haben.
  • Bei Sturm sollte das Abbrennen von Feuerwerk unterbleiben.
  • Achten Sie darauf, dass glühende Teile einer Wunderkerze nicht mit brennbaren Gegenständen in Berührung kommen.
  • Feuerlöscher oder geeignetes Löschmittel bereithalten, um mögliche Entstehungsbrände zu löschen. Der rechtzeitige Einsatz eines Feuerlöschers kann Leben und Sachwerte retten.
  • Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände!
  • Falls doch etwas schief geht, rufen Sie die Feuerwehr bzw. den Rettungsdienst: In Sendenhorst unter der Nummer 112! 
    Besonders auch dann, wenn Sie Beobachtungen machen, die Folgen haben können ( Rakete fliegt unter ein Dach, in einen Holzstapel etc., Fehlverhalten von Menschen mit Gefährdung von Menschen und Sachwerten)
    Das Feuerwehrgerätehaus in Sendenhorst ist NICHT ständig besetzt. Die Feuerwehr ist nur über die Notrufnummer 112 erreichbar, nicht über die normale Festnetznummer!