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100 Einsätze mehr als im Jahr 2013

294 Einsätze hatten die drei Löschzüge der Sendenhorster Feuerwehr im Jahr 2014 abzuarbeiten. 116 Einsätze entfielen auf den Löschzug III in Albersloh, 178 auf die Löschzüge I und II in Sendenhorst. Das waren etwa 100 Einsätze mehr als im Jahr 2013.

 

Einen Tusch und viel Applaus erhielt Rudi Schlüter (li.) von seinen Kameraden. Heinz Linnemann und Heiko Ohlscher (re.) gratulierten zu 60 Jahren in der Stadt- und Feuerwehrkapelle. Foto: Anke Weiland

 

 

 

Zufrieden zeigte sich Wehrführer Heinz Linnemann bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am Freitagabend mit dem vergangenen Jahr. Zu 86 Prozent sei das Ziel der Feuerwehr erreicht worden. Das sei zwar besser als im Jahr davor, aber das gute Ergebnis sei kein Grund, „sich auszuruhen“.

294 Einsätze hatten die drei Züge anzuarbeiten, hieß es im Jahresbericht von Thomas Saerbeck. 116 Einsätze entfielen auf den Löschzug III in Albersloh, 178 auf die Löschzüge I und II in Sendenhorst. Das waren etwa 100 Einsätze mehr als im Jahr 2013.

Der Starkregen am Abend des 28. Juli nahm die Feuerwehr ganz besonders in Anspruch, erklärte Saerbeck. Und das neu angeschaffte Löschfahrzeug hatte sich kurze Zeit später ebenfalls bewährt.

Christian Wonschik berichtete über die Stadt- und Feuerwehrkapelle, deren Höhepunkt des Jahres das Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche war.

Über vier aktive Musiker mehr als im Vorjahr freut sich der Spielmannszug Albersloh. In insgesamt 21 Auftritten zeigten die Musikanten ihr Können, berichtete Matthias Bartmann. „Die Ehrengarde lebt noch und tut‘s auch noch recht gut“, schmunzelte Bernhard Münstermann beim Verlesen seines Jahresberichtes. Die Mitglieder nahmen an zahlreichen geselligen Veranstaltungen teil und kümmerten sich zudem intensiv um die Vervollständigung des Archivs der Feuerwehr. „Wir sind die Amateure, ohne deren Hilfe die Profis nicht so erfolgreich sein könnten.“

Zahlreiche Beförderungen und Lehrgangsbescheinigungen zeugten vom Fleiß der Wehrleute. Heinz Linnemann und sein Stellvertreter Heiko Ohlscher beglückwünschten nicht nur zu bestandenen Prüfungen. Sie ehrten auch die Wehrleute, die der Feuerwehr seit Langem die Treue halten. Bürgermeister Berthold Streffing und der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinrich Otte übergaben die Feuerwehrabzeichen in Silber und Gold. Zudem wurden einige Wehrleute für ihren besonderen Einsatz im Rahmen der Fluthilfe im Juni 2013 im Bereich Magdeburg ausgezeichnet.

Aus dem aktiven Dienst wurden Hermann Stadtmann, Karl-Heinz Bolte und Theo Kofoet mit großem Dank für die geleisteten Dienste in die Ehrenabteilung verabschiedet. Und mit einem Ständchen der Kollegen und stehenden Ovationen wurde Rudi Schlüter mit der Ehrennadel für 60-jährige Tätigkeit in der Stadt- und Feuerwehrkapelle geehrt.

Eine ordentliche Ausstattung der Feuerwehr sei wichtig für die sachgerechte Erfüllung der Aufgaben, betonte Bürgermeister Berthold Streffing. In der realitätsnahen Übung an der Ludgerusschule Albersloh habe sich gezeigt, dass die Wehr für den Ernstfall gut ausgerüstet und ausgebildet sei. Auch angesichts knapper Kassen sei dort das Geld gut eingesetzt. Zwei neue Einsatzleitwagen sollen daher in diesem Jahr noch bestellt werden und im folgenden in Dienst gestellt werden, kündigte Streffing an. Und bei seinem Dank an die Wehrleute vergaß er auch die Stadt- und Feuerwehrkapelle nicht.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Heinrich Otte überbrachte Grüße vom Landrat und von Kreisbrandmeister Heinz-Jürgen Gottmann. Auch er dankte den Musikern des Spielmannszuges. Sie seien das Aushängeschild der Feuerwehren. Das vergangene Jahr habe den Wehren im Kreis viel abverlangt, doch die übergreifenden Einsätze funktionierten, meinte Otte. Zur Verbesserung sei ein kreiseinheitliches Warnsystem durch mobile Warnanlagen in Planung. „Setzt euch auch weiterhin für die Belange der Feuerwehr ein“, forderte er abschließend auf.

Von Anke Weiland